Backpacking Zelt: Test & Kaufratgeber 2022 [mit Tipps]

June

Als Backpacker möchte man kein schweres Zelt mitschleppen müssen, sondern das beste Backpacking Zelt ist klein, kompakt und leicht. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, zählt jeder Zentimeter und jedes Gramm Gepäck.

Dabei solltest du nicht nur auf das Gewicht deines Rucksacks achten, sondern auch auf die Größe des Rucksacks, damit ein Zelt mitgenommen werden kann. In diesem Artikel siehst du 7 Zelte für’s Backpacking, mit denen du auf jeden Fall gut ausgestattet bist für deine nächste Rucksacktour.

Das Wichtigste in Kürze
  • Zelte für’s Backpacking sind kompakt und leicht
  • Sie sind robust und funktionieren auch nach unzähligem Auf- und Abbauen wie am ersten Tag
  • Zelte für’s Backpacking lassen sich schnell auf- und abbauen

Die 6 besten Backpacking Zelte

MSR

Backpacking Zelt FreeLite

Vorteile

  • Leichtes Gewicht
  • Kleines Packmaß

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar

Das MSR Backpacking Zelt FreeLite ist ein Einmannzelt. Es besteht aus 100 % Nylon und hat ein Gewicht von sagenhaften 898 Gramm. Damit ist es ein ultraleichtes Zelt und perfekt für Rucksacktouren geeignet. Das Packmaß beträgt 46×15 cm und ist damit auch sehr handlich und kompakt. Das Zelt ist in Schlafkabine und Vorraum unterteilt; die Schlafkabine hat circa 2 m² und der Vorraum circa 1 m².

Gewicht: 0,89 kg
Maße: 213x279x91 cm

Tentock

Mongar Backpacking Zelt

Vorteile

  • Wasserdicht
  • Luftdurchzug
  • Leichtes Gewicht
  • Kleines Packmaß

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar

Das Tentock Mongar Backpacking Zelt ist ein Zweimannzelt aus 20D Nylon. Es wiegt 2,1 kg, womit es deutlich leichter als die meisten Zelte, aber nicht das leichteste der Backpacking Zelte ist. Die Wassersäule des Zeltes beträgt 4000 mm, was über dem Durchschnitt liegt. Das Zelt ist somit auf jeden Fall wasserdicht, selbst bei stärkerem Regen.

Das Packmaß liegt bei 50×15 cm. Im Lieferumfang inbegriffen ist außerdem eine Matte. Durch den Mesh-Stoff bietet das Zelt eine gute Luftzirkulation.

Gewicht: 2,1 kg
Maße: 210x255x100 cm

Geertop

Backpacking Zelt

Vorteile

  • Wasserdicht
  • Kleines Packmaß
  • Leichtes Gewicht

Nachteile

  • Nur für Reisen mit Wanderstöcken

Das GEERTOP Backpacking Zelt hat eine interessante dreieckige Form und sorgt mit Sicherheit dafür, dass du auf dem Zeltplatz hervorstichst. Der Zeltstoff ist aus 20D Nylon und wasserabweisend, mit einer Wassersäule von 4000 mm. Der Zeltboden ist aus 40D Nylon und hat eine Wassersäule von 5000 mm. Das Zelt eignet sich für alle vier Jahreszeiten, was ein großer Pluspunkt ist.

Mit einem Packmaß von 32×12 cm ist es deutlich kleiner als andere Zelte und ein sehr praktisches Zelt für Rucksacktouren. Das Zelt hat zwei Eingänge und ein Dachfenster, was für angenehme Luftzirkulation sorgt. Aufgebaut wird es mit zwei Wanderstöcken, die aber nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Gewicht: 1 kg
Maße: 90x210x105 cm

Geertop

Upgrade Ultralight Backpacking Zelt

Vorteile

  • Leichtes Gewicht
  • Kleines Packmaß
  • Luftdurchzug

Nachteile

  • dünner Stoff
  • nur für Reisen mit Wanderstöcken

Das GEERTOP Upgrade Ultralight Backpacking Zelt hat eine Eingangstür und ein Dachfenster, um angenehmen Luftdurchzug zu gewährleisten. Es lässt sich mithilfe von Wanderstöcken aufbauen, die allerdings nicht im Lieferumfang inbegriffen sind. Dieses Einmannzelt ist aus 15D Nylon im Fall der Zeltplane und 20D Nylon im Fall der Bodenplane, mit einer Wassersäule von 3000 mm. Das Packmaß beträgt nur 11x11x40 cm, was außergewöhnlich klein ist.

Gewicht: 0,89 kg
Maße: 208x60x114 cm

TF2

Double Backpacking Zelt

Vorteile

  • Schneller Aufbau
  • Kleines Packmaß
  • Leichtes Gewicht
  • Wasserdicht

Nachteile

  • Schwerer als andere Backpacking Zelte

Das TF2-double Backpacking Zelt ist ein Zweimannzelt mit einem Packmaß von 14x14x56,9 cm. Das liegt im Fall von Backpacking Zelten im stabilen Mittelfeld.

Für ein Backpacking Zelt ist das TF2-double Zelt mit 2,47 kg allerdings etwas schwerer als andere Zelte für Rucksacktouren. Andererseits ist der Zeltstoff PU-beschichtetes 190T Polyester mit einer Wassersäule von 3500 mm. Dadurch ist das Zelt wasserdicht und damit ein treuer Begleiter auf einer Rucksacktour.

Gewicht: 2,47 kg
Maße: 198x76x76 cm

Parka

Parkama Backpacking Zelt

Vorteile

  • Schneller Aufbau
  • Privatsphäre
  • Vielfältig einsetzbar

Nachteile

  • Nicht wasserdicht

Das Parka Parkama Backpacking Zelt ist kein Camping Zelt im herkömmlichen Sinne, sondern ein Duschzelt! Darin kannst du ungestört und unbeobachtet duschen und erhältst Privatsphäre, an der es beim Campen sonst oft mangelt. Natürlich kann das Parka Parkama Zelt auch für andere Situationen genutzt werden, zum Beispiel wenn du dich umziehen möchtest.

An den Seiten und in der Decke gibt es Fenster, die sich öffnen lassen, damit der Wasserdampf abweichen kann. Mit einer Wassersäule von 1000 bis 1500 mm ist dieses Zelt zwar nicht wirklich wasserdicht, als Duschzelt muss es das allerdings auch nicht sein. Das Packmaß beträgt 63x62x15 cm, sodass sich das Duschzelt gut transportieren lässt.

Ratgeber: Das richtige Backpacking Zelt kaufen

Backpacking Zelt: Verwendungszweck

Wenn du auf eine Rucksacktour gehen möchtest, ist ein Backpacking Zelt eine gute Investition. Durch das viele Laufen und das Tragen von deinem Gepäck macht ein leichtes und kleines Zelt einen wirklich großen Unterschied.

Außerdem musst du noch einige andere Sachen mitnehmen und willst deshalb nicht, dass dein Zelt so viel Platz im Gepäck einnimmt.

Ein Backpacking Zelt macht aber übrigens auch bei Fahrradtouren oder Motorradtouren Sinn, denn auch da hast du nicht unbedingt viel Platz. Außerdem verlangsamt ein schweres Zelt auch die Fahrgeschwindigkeit.

Selbst wenn du mit dem Auto zum Camping fährst, ist ein kompaktes Zelt eine gute Idee: Schließlich ist der Kofferraum nicht riesig.

Für solche Zwecke gibt es sogenannte ultraleichte Zelte: Sie wiegen extrem wenig und eignen sich für Rucksackreisende.

Der Verwendungszweck von Zelten kann auch besodnerer Art sein, so zum Beispiel der Einsatz in Gebieten, wo beispielsweise sehr starke Winde an der Tagesordnung stehen. In diesem Fall kann sich die Suche nach einem Geodätzelt lohnen, diese sind nämlich sehr windstabil.

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Einige der Zelte, die in diesem Artikel vorgestellt wurden, sind auch ultraleichte Zelte.
Worauf du auch achten solltest, ist die Wassersäule: Sie bestimmt nämlich, wie wasserdicht dein Backpacking Zelt ist. Dazu im Folgenden mehr.

Backpacking Zelt: Material

Zeltstoffe sind in den meisten Fällen aus Baumwolle, Polyester oder Nylon. Baumwolle ist bekannt und beliebt für seine Luftdurchlässigkeit und eignet sich für sonniges Wetter.

Es gibt aber auch wasserdichte Zelte aus Baumwollstoffen wie Oxford. Diese werden dann mit einer PU-Beschichtung imprägniert und erhalten dadurch ihre Wassersäule. Um sein Zelt als wasserdicht bezeichnen zu dürfen, muss ein Hersteller das Minimum einer Wassersäule von 1500 mm erreichen.

Besser ist es jedoch, ein Backpacking Zelt mit einer Wassersäule von 3000 mm zu kaufen, wie es bei den meisten wasserdichten Zelten sowieso der Fall ist.

Die in diesem Artikel vorgestellten Backpacking Zelte sind zum Großteil aus Nylon. Dieser Stoff ist sehr leicht und passt deshalb gut zu dieser Art von Zelten. Nylon kann auch imprägniert werden und ist dann wasserdicht, bietet allerdings keinen so hohen Lichtschutzfaktor.

Dahingehend ist Polyester eine bessere Wahl: Dieser Stoff wird oft für wasserdichte Zelte verwendet und bietet gleichzeitig einen hohen UV-Schutz, oft von einem Lichtschutzfaktor bis zu 50+.

Dadurch, dass dieser Stoff zwar immer noch vergleichsweise leicht, aber doch schwerer als Nylon ist, wird Nylon am liebsten für Backpacking Zelte verwendet.

Backpacking Zelt: Innenraum

Obwohl man natürlich auch Backpacking Zelte als 3 Personen Zelt oder 4 Personen Zelt kaufen kann, sind die meisten doch Einmannzelte oder Zweimannzelte. Dadurch können sie klein gehalten werden und haben ein leichteres Gewicht.

Bei Rucksacktouren wird der Komfort oft hinten angestellt. Oberste Priorität haben bei einem Backpacking Zelt nicht die Bequemlichkeit und die Beinfreiheit, sondern ein niedriges Gewicht und kleines Packmaß.

Trotzdem kannst du dir natürlich überlegen, wie groß der Innenraum deines Zeltes sein soll. Bei schlechtem Wetter oder wenn du deine Wertsachen gern nah bei dir haben möchtest, lohnt es sich, ein etwas größeres Zelt zu kaufen, sodass du dein Gepäck mit in die Schlafkabine stellen kannst.

Manche Zelte haben eine Schlafkabine und einen Vorraum: Das ist auch sehr praktisch und sorgt für Ordnung.

Es kann helfen, zu Hause auszumessen, wie viel Platz du eigentlich zum Schlafen brauchst oder willst. Dann kannst du diesen Wert mit den Maßangaben des Zeltherstellers vergleichen und die richtige Größe für dich finden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Backpacking Zelt

Wie reinige ich mein Zelt?

Als allererstes solltest du wissen, dass man Zelte nicht in die Waschmaschine tun darf! Ausgenommen davon sind zum Beispiel Tipis für das Kinderzimmer, die aus Baumwolle sind und bei 30 Grad gewaschen werden können.

Ein normales Backpacking Zelt kann unter einem Waschgang in der Waschmaschine aber stark leiden: Dadurch wird nämlich die Imprägnierung beschädigt und das Zelt ist im Anschluss daran weniger oder gar nicht mehr wasserdicht. Man kann und sollte Zelte zwar neu imprägnieren, in die Waschmaschine sollten sie aber trotzdem nicht.

Es gibt dafür folgende Alternativen, um dein Zelt zu reinigen:

– Du kannst das Zelt mit einem feuchten Lappen abwischen, wenn es nicht so stark verschmutzt ist. Das reicht meistens aus.
– Du kannst groben Dreck wie zum Beispiel Gräser, Sand oder Erde mit einem Handfeger oder dem Staubsauger entfernen. Sand oder Ähnliches sammelt sich nach einem Campingausflug gerne mal im Innenzelt.
– Du kannst einzelne hartnäckige Flecken mit Seife einreiben, einwirken lassen und etwas später mit warmem Wasser wieder auswaschen. Dafür eignet sich zum Beispiel Gallseife.
– Du kannst verdreckte Reißverschlüsse mit einer alten Zahnbürste putzen. Die musst du nur vorher anfeuchten und schon löst sich Schmutz ganz von allein. Wenn Reißverschlüsse verdreckt sind, lassen sie sich nicht mehr ordentlich schließen. Das kann beim Campen sehr nervig sein – Mit diesem Zahnbürsten-Trick wird dir das in Zukunft nicht mehr passieren!

Wie kann ich mein Zelt heizen?

Wenn man ein Tipi Zelt hat, kann man darin oft ein richtiges offenes Feuer entfachen, weil es so hoch ist. Dadurch wird das Zelt geheizt und man kann über dem Feuer eventuell sogar noch ein paar leckere Marshmallows braten.
Nicht jeder ist aber mit einem Tipi Zelt unterwegs: Grade auf Rucksacktouren sind Zelte meist eher spartanisch. Da kommen die folgenden Zeltheizungen in Frage:

Ölheizungen können sehr viel Wärme erzeugen, sind aber ziemlich groß und dadurch sperrig. Sie eignen sich für größere Zelte und durch ihr Gewicht sowieso nicht für Rucksacktouren.

Teelichtöfen sind dagegen eine gute Wahl für Backpacker. Sie sind zum einen erfreulicherweise sehr umweltfreundlich, zum anderen ziemlich klein. Leider haben sie aber nur eine geringe Heizkraft. Das ist allerdings nicht schlimm, da Backpacking Zelte oft sowieso ziemlich klein sind.

Elektroheizungen sind zuverlässig, aber leider von einer Stromzufuhr abhängig. Für Rucksacktouristen kommen sie deshalb oft nicht in Frage: Schließlich weißt du nicht immer im Vorhinein, ob du heute Nacht in der Nähe einer Stromquelle schlafen wirst.

Petroleumheizungen haben eine sehr lange Brenndauer, können aber durch die offene Flamme gefährlich werden. Gasheizungen sind eine beliebte Art, Zelte zu heizen, da man zum Campen oft sowieso Gas mitnimmt. Sie können bei falscher Anwendung wegen des Gases gefährlich werden, aber das trifft hauptsächlich auf Leute zu, die noch keine erfahrenen Camper sind. Vor dem ersten Gebrauch solltest du dir eine Gasheizung also auf jeden Fall erklären lassen!

Welche Arten von Zelten gibt es?

Sich zwischen den vielen verschiedenen Zeltarten für eine zu entscheiden, ist schwierig. Sie haben aber doch einige gravierende Unterschiede, die es einem etwas leichter machen. Nicht jede Zeltart ist für jeden Ausflug geeignet. Hier kriegst du einen Überblick über die bekanntesten und bewährtesten Zeltsorten:

– Das Tipi Zelt sieht cool aus und fällt auf dem Campingplatz, Festival oder wo auch immer auf jeden Fall auf. Ein Vorteil ist die Höhe, wodurch du aufrecht stehen und eventuell sogar ein offenes Feuer entfachen kannst.

– Das Multiraumzelt ist groß und hat mehrere voneinander abgetrennte Räume. Dadurch eignet es sich für größere Gruppen wie Familien oder Freunde. Nicht nur ermöglichen die Räume Privatsphäre, das Zelt ist dadurch oft auch einfach geordneter.

– Das Geodät-Zelt ist ein robustes Zelt, das sich für besonders strapazierende Ausflüge eignet. Es hält auch starkem Wind, Schnee oder Regen stand und ist ein zuverlässiger Begleiter. Das Kuppelzelt ist der Klassiker unter den Zelten. Es wird auch als Iglu bezeichnet und lässt sich schnell und einfach aufstellen.

– Das Tarp ist ein Sonnen- oder Regendach ohne Seitenwände, unter das du dich setzen kannst. Es eignet sich zum Beispiel für Ausflüge in den Park.

– Das Luftzelt ist ein aufblasbares Zelt, was du sehr schnell und unkompliziert aufbauen kannst.

– Das Biwakzelt hat ein interessantes flaches Design: Darin kann man nicht aufrecht stehen und oft nicht mal aufrecht sitzen, stattdessen liegt oder schläft man darin nur. Es ist sehr platzsparend, allerdings kannst du dich darin nicht umziehen oder darin kochen.

– Das Wurfzelt lässt sich, wie der Name schon verrät, durch einfaches Werfen in die Luft aufstellen. Dadurch sparst du dir Zeit und Nerven, die sonst beim Aufbau verloren gehen würden.

Fazit

Eine Rucksacktour ist körperlich schon anstrengend genug, da will man nicht auch noch ein schweres Zelt mit sich rumschleppen. Dafür sind Zelte für’s Backpacking gemacht. Sie sind extrem leicht und haben im besten Fall auch ein kleines Packmaß.

Die besten Backpacking Zelte werden auch als ultraleichte Zelte bezeichnet, die oft sogar unter einem Kilo wiegen. Die Zelte in diesem Artikel sind alle eine gute Wahl und werden dir auf deiner Rucksacktour ein treuer Begleiter sein!