Was bietet der ideale Wanderrucksack?

Martin

Wanderungen in der freien Natur sind gut für Herz und Seele. Ab und an ins Freie zu kommen ist eine wunderbare Erfahrung, vor allem wenn man beruflich und auch sonst privat vielleicht die meiste Zeit im inneren von Gebäuden verbringt. Ein solcher Ausflug kann dann eine echte Wohltat für die Seele darstellen. Allerdings kann man nicht einfach so loslaufen, denn natürlich benötigt man eine gute Ausrüstung.

Von einer Trinkflasche über stabile Wanderschuhe bis hin zum Wanderrucksack, welcher in der Lage ist, vielerlei Wanderausrüstungsgegenstände zu transportieren. Jeder Wanderrucksack bringt hierbei verschiedene Vorteile mit sich, aber es gibt auch einige Aspekte, die sich nachteilig auf eine Wanderung auswirken können und genau aus diesem Grund geht es darum, den idealen Wanderrucksack ausfindig zu machen. Doch wie genau sieht dieser aus?

Das Wichtigste in Kürze
  • Wanderrucksäcke bieten gegenüber herkömmlichen Rucksäcken ein ausgeklügeltes Tragesystem. Es sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung, z.B. mithilfe von Beckengurten. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern schont auch die Rückengesundheit.
  • Da es sich beim Wanderrucksack um eines der wichtigsten Utensilien handelt, sollte dieser robust und stabil konstruiert sein. Das gibt Sicherheit auch auf langen Touren.
  • Neben Trinksystemen, Regencapes oder Halterungen lassen sich viele verschiedene Extras an Wanderrucksäcken finden. Hier sollte für jede Anforderung etwas zu finden sein.

 

Welche Funktionen muss ein guter Wanderrucksack bieten?

Im Grunde genommen kann man bei einem Wanderrucksack natürlich nicht davon sprechen, dass er aktive Funktionen besitzt. Vielmehr handelt es sich um nützliche Verwendungen, die vom Träger des Rucksacks ausgehen. Doch was ist in dieser Hinsicht eigentlich wichtig? Klar ist, dass ein Wanderrucksack in erster Linie eine Menge Stauraum im Inneren vorweisen muss, ohne dabei Gefahr zu laufen, am Ende zu schwer zu werden. Zudem muss ein bequemer Tragekomfort vorhanden sein. An der Außenseite des Rucksacks gibt es in der Regel jede Menge seperate Taschen zu finden, welche zusätzlichen Stauraum zur Verfügung stellen.

Eine Eigenschaft, die jeder Rucksack bieten muss, ist die 100 prozentige Wasserdichtheit, denn sollte bei einer Wanderung Regen einsetzen, ist es die Aufgabe des Rucksacks, die anderen Outdoorausrüstungsgegenstände trocken zu halten. Bei einer Wanderung kann es zudem auch mal rau zugehen, eine hohe Stabilität des Materials ist daher ebenfalls ein wichtiger Punkt, wenn es um die Eigenschaften des Rucksacks geht. Letztlich geht es den meisten Wanderern aber darum, dass der Rucksack genügend Stauraum haben muss und diesbezüglich stellt sich eine weitere Frage.

Wofür all diese Taschen an dem Wanderrucksack?

Ein moderner Rucksack für Wanderabenteuer besitzt längst nicht mehr nur im Inneren Stauraum. Dort ist zwar der meiste Platz vorhanden und viele Modelle weisen sogar eine Unterteilung mit verschiedenen Fächern vor, sodass man den Rucksackinhalt gut sortieren kann, aber auch außen an dem Transportstück finden sich zumeist jede Menge Unterbringungsmöglichkeiten. Dabei handelt es sich um kleinere Fächer und Taschen, die meistens für spezielle Gegenstände gedacht sind, welche bei keiner Wanderung fehlen dürfen.

Vor allem für die folgenden Gegenstände gibt es an vielen Wanderrucksäcken spezielle Taschen zu finden, welche sich ausgezeichnet dafür eignen, die gewünschten Dinge sofort parat zu haben:

  • Smartphone
  • Trinkflasche
  • Erste Hilfe Set
  • Wanderkarten
  • Fernglas

Diese Dinge braucht heute jeder Wanderer und deswegen ist es ein klarer Vorteil, wenn der Rucksack in der Lage ist, äußere Taschen zu bieten mit denen nicht nur der Transport der Sachen ein Leichtes ist, sondern man auch jederzeit einen schnellen Zugriff darauf hat. Bei all diesen Ausrüstungsgegenständen darf jedoch nicht vergessen werden, dass das Gewicht kein Freund von Wanderern ist.

Die Frage nach dem Gewicht des Wanderrucksacks

30 Kilo auf dem Rücken zu tragen ist vielleicht bei einer Besteigung eines 3000 m Bergers von Nöten, um alle überlebenswichtigen Dinge bei sich zu haben. Wandert man aber durch einen Wald oder eine tolle Hügellandschaft und ist am Abend wieder zuhause oder im Campinglager, so ist jedes Kilogramm im Wanderrucksack ein Hindernis. Es geht darum, möglichst wenig Gewicht mit sich zu führen, um die Wanderung in vollen Zügen genießen zu können. Dennoch sind einige Ausrüstungsgegenstände für jede Wanderung elementär. Diese Dinge brauchen also einen Platz im Rucksack und diesen sollen sie auch finden.

Doch selbst wenn man wichtige Dinge wie die vollgefüllte Trinkflasche, die Wanderkarten, das Smartphone und möglicherweise einen Falt- oder Klappstuhl mit sich führt, gilt es letztlich sich selbst eine Gewichtsgrenze für die Ausrüstung zu setzen. Mehr als ca. 10 Kilogramm sollte man eigentlich nicht im Rucksack haben, denn ab diesem Gewicht kann das Mitführen des Rucksacks zu einem Stressfaktor werden. Aufgrunddessen dass die meisten Campingprodukte heute Wert auf ein geringes Gewicht setzen, kann man mit 10 Kilogramm in der Tat eine Menge an Gegenständen mitnehmen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, sollte man das Gewicht im Wanderrucksack gar noch erleichtern, indem man vor dem Beginn des Ausfluges aussortiert und nachschaut, welche Dinge man tatsächlich benötigt.

Bei Kindern sollte indes noch etwas genauer auf das Gewicht des Wanderrucksacks geachtet werden. Dieses sollte weniger als 20% des Körpergewichts betragen, um langanhaltend die Rückengesundheit zu schützen. Nebenbei trägt ein geringeres Gewicht auch zu einer besseren Laune bei und erhält so den Spaß am Wandern.

So sitzt der Wanderrucksack richtig!

Ein Wanderrucksack darf nicht nur nach der Optik oder den Angeboten in Sachen Stauraum bewertet werden. Er muss zudem in der Lage sein, eine gesunde Körperhaltung während der Wanderung zu ermöglichen. Gerade bei einer entsprechenden Gewichtsbelastung durch die Ausrüstung kann es passieren, dass manche Rucksäcke eine unnatürliche Haltung fördern. Dies ist aber alles andere als gesund und kann langfristig zu einer Fehlstellung der Körperhaltung führen. Darum ist dieser Aspekt enorm wichtig.

Der Rucksack sollte also verstellbare Trageriemen vorweisen, über welche man den Sitz der Tasche anpassen kann. Generell sollte man den Rucksack auch nicht überladen. Letzten Endes gilt es aber bei allen Einstellungsmöglichkeiten am Rucksack selbst, auf die eigene Körperhaltung zu achten und sich von Zeit zu Zeit eine Ruhephase zu gönnen, während welcher man den Wanderrucksack vom Rücken nimmt, um für Entlastung zu sorgen.

Auf diese Weise entgeht man nach der Wanderung dem Muskelkater. Der ideale Wanderrucksack bietet also verstellbare Trageriemen und sorgt dafür, dass er sich dem Körper anpasst, um keine Haltungsschäden zu erzwingen. Dieser Aspekt ist vor allem für Wanderer von Interesse, die jedes Jahr weite Strecken zurücklegen. Für diese Menschen ist meistens auch das Aussehen des Rucksacks ein Punkt, der noch zu benennen ist.

Modernes Design oder doch oldfashion? Die große Auswahl an Wanderrucksäcken!

Die Optik des Wanderrucksacks spielt zwar keine Hauptrolle, gehört aber ebenfalls zu den wichtigen Themen. Gerade der Nachwuchs kann mit bunt gestalteten Rucksäcken dazu aufgemuntert werden, den Rucksack durch den Wald zu tragen. Die folgenden Aspekte können dafür sorgen, dass optische Highlights die Campingausrüstung in Szene setzen:

  • Bunte Farben bringen mehr Vielfalt in das Wanderabenteuer
  • Tierische Designs oder Helden aus dem Fernsehen sind perfekt für den Nachwuchs
  • Äußere Taschen bieten auch Platz für das Smartphone

All diese Aspekte sorgen dafür, dass der Rucksack zu einer Besonderheit wird. Tatsächlich gehört der Wanderrucksack zu den wichtigsten Zubehörteilen in einer Outdoorausrüstung. Dies ist auch der Grund dafür, dass die meisten Wanderer großen Wert auf eine hohe Qualität legen und gerne auch mal etwas mehr Geld für den Rucksack ausgeben. Für hochwertige Produkte in diesem Bereich braucht man aber oft nicht mal einen dreistelligen Betrag, wobei die Auswahl steigt, passt man das Budget in diese Region an.

Übrigens: Damit du auch in der Natur über trinkbares Wasser verfügst, kannst du neben gekauften Trinkflaschen auch einen Outdoor-Wasserfilter mit dir tragen. Er ist kompakt gehalten und passt locker in den Wanderrucksack. 

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Das Fazit: Welcher Wanderrucksack ist am besten?

Als Fazit kann man sagen, dass Wanderrucksäcke mit viel Stauraum generell keine schlechte Wahl sind. Denn dafür sind diese Ausrüstungsgegenstände konzeptiert. Sie dienen dazu, die Wanderausrüstung von A nach B zu bringen. Deswegen ist es von Vorteil, wenn nicht nur im Inneren des Rucksacks viel Platz zu finden ist, sondern auch außen in Form von zusätzlichen Taschen für Smartphone und Co..

Ein guter Wanderrucksack sollte Verstellmöglichkeiten bei den Riemen vorweisen, um je nach Gewicht den Sitz des Rucksackes anzupassen. Dies entlastet den Körper bei der Wanderung und ist vorwiegend bei langen Strecken ein wichtiger Aspekt. Wichtig zu wissen ist, dass man kein allzu großes Budget benötigt, um den besten Wanderrucksack für die nächste Tour in der Natur zu finden. Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen und einen Rucksack zu finden, welcher imstande ist, den besten Gefährten bei der Wanderung darzustellen.