Sonnenmilch Test: Die 10 besten Sonnencremes 2022

Martin

Wer gerne bei viel Sonnenlicht wandert, campen geht, oder sonstige Outdoor Aktivitäten verfolgen möchte, sollte auf die Auswirkungen der Sonnenstrahlen auf den Körper informiert sein und zum Schutz des eigenen Körpers Sonnencreme, Sonnenmilch oder Sonnenlotion auftragen.

Sonnencreme schützt nicht nur deine Haut vor UVA- und UVB- Strahlen, sie verhindert auch vorzeitige Hautalterung und hilft sogar dir bei deiner Bräunung.

Besonders für Kinder und Babys ist es wichtig, einen guten Sonnenschutz vor der gleißenden Sonne zu haben, aber auch Erwachsene sollten die Sonnenstrahlen nicht unterschätzen.
Nichts ist ätzender als ein heftiger Sonnenbrand nach einer langen Wandertour in der Sonne oder einem schönen, sonnigen Tag am Strand.

In diesem Artikel stellen wir dir die besten Sonnencremes 2022 auf dem Markt vor und informieren dich über alles, was du sonst noch über Sonnencremes wissen musst.

Die besten Sonnencremes 2022 im Überblick:

NEW LAYER

Sonnencreme LSF 30

Vorteile

  • umweltfreundlich und 100% vegan
  • wasserfest und schnell einziehend
  • langanhaltend mit Sofortschutz
  • ohne schädliche Inhaltsstoffe

Nachteile

  • nicht günstig

NIVEA SUN

Schutz & Pflege Sonnenspray LSF 20 30 50

Vorteile

  • sofortiger Sonnenschutz
  • einzigartiger Duft
  • reduziert die Intensität von Flecken nach dem Waschen
  • zwischen drei Stärken (20 30 50+) wählbar

Nachteile

  • nicht immer lieferbar

Hawaiian Tropic

Satin Protection Sun Lotion Sonnencreme

Vorteile

  • preiswert
  • hochentwickelter UVA- und UVB- Schutz
  • verführender Kokosnussduft
  • angereichert mit Vitamin C und E

Nachteile

  • nicht immer lieferbar

Nivea Sun

Carotin Sonnenmilch LSF 6

Vorteile

  • spendet der Haut Feuchtigkeit
  • pflegt und schützt vorgebräunte Haut
  • hält die Haut geschmeidig

Nachteile

  • nicht preiswert

Hawaiian Tropic

After Sun Body Butter

Vorteile

  • dermatologisch getestet
  • hilft der Haut die Bräune zu bewahren
  • exotischer Duft
  • pflegt die Haut nach dem Sonnenbaden
  • kann als normale Bodylotion verwendet werden

Nachteile

  • kann bei Allergikern eine Reaktion auf der Haut auslösen

Garnier Ambre Solaire

Sensitive expert LSF 50

Vorteile

  • speziell für helle und empfindliche Haut
  • schützt hochwirksam gegen UVA- und UVB- Strahlen
  • zieht schnell ein und ist einfach aufzutragen
  • feuchtigkeitsspendend

Nachteile

  • enthält Mikroplastik

Belle Azul

Sonnencreme LSF 50 speziell für das Gesicht

Vorteile

  • schützt vor vorzeitiger Alterung der empfindliche Haut
  • schützt vor UV- A- und UV- B- Strahlung
  • spendet der Haut Feuchtigkeit
  • nicht an Tieren getestet

Nachteile

  • nicht preiswert

RITUALS

The Ritual of Karma Sonnencreme LSF 30

Vorteile

  • schützt sowohl gegen UVA- als auch UVB- Strahlen
  • klebt nicht
  • schützt vor vorzeitiger Alterung der Haut

Nachteile

  • nicht immer lieferbar

eco cosmetics

Baby Sonnencreme für Gesicht und Körper LSF 45

Vorteile

  • umweltverträglich
  • ausgeglichener UVA- und UVB- Schutz
  • spendet Feuchtigkeit und Pflege für die Haut
  • frei von Aluminiumsalzen und genmanipulierter Organismen

Nachteile

  • nicht preiswert

Nivea Sun

Kids Schutz & Pflege Sonnenspray LSF 50

Vorteile

  • schützt gegen UVA- und UVB- Strahlen
  • dermatologisch getestet
  • sofortiger Sonnenschutz für empfindliche Haut
  • frei von Paraffinen

Nachteile

  • nicht immer lieferbar

Ratgeber: Die richtige Sonnencreme kaufen


Was sollte ich beim Kauf einer Sonnencreme beachten?

Um die richtige Sonnencreme zu kaufen, solltest du dir die Inhaltsstoffe der Sonnencreme oder Sonnenmilch durchlesen, um bei empfindlicher Haut nicht allergisch auf die Inhaltsstoffe zu reagieren. Manche Sonnencreme fügen ihrer Formel auch Parfüm hinzu, dies kann auch ausschlaggebend für eine Unverträglichkeit sein.

Wichtig ist auch, dass die Sonnencreme gegen UVA- und UVB- Strahlen schützt, wobei nur die UVB- Strahlen den Sonnenbrand verursachen. Die UVA- Strahlen sollte man allerdings auch nicht unterschätzen, diese dringen nämlich tiefer in die Hautschicht ein als UVB- Strahlen und können eine Sonnenallergie, Pigmentflecke und frühzeitige Hautalterung verursachen. Des Weiteren gibt es die Sonnencreme mit unterschiedlich hohen Lichtschutzfaktoren.

Welcher Lichtschutzfaktor sollte meine Sonnencreme haben?

Sonnencreme haben immer einen Lichtschutzfaktor, die Zahlen reichen von 6 bis 10, über 30, hoch auf 50+.

Bei konstanter, starker Sonneneinstrahlung, sei es beim Wandern oder Baden am Strand, solltest du dir überlegen, eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 30 oder 50+ zu kaufen. Diese verhindern nicht nur Sonnenbrand, sondern beugen auch vorzeitiges Altern deiner Haut vor.

Du solltest allerdings nicht vergessen, nach dem Schwitzen, Schwimmen oder Abtrocknen dich nochmals einzucremen, zwar wird der Effekt des Schutzes gegen Sonnenbrand nicht von vorne aktiviert, es dient lediglich dazu, die Eigenschutzzeit aufrecht zu erhalten.

Ist es Frühling oder Herbst und die Sonne scheint nicht allzu stark, so kannst du dir überlegen, eine Sonnencreme mit einem geringeren Lichtschutzfaktor zu kaufen.

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Denke auch daran, dass du Schutzkleidung oder einen Sonnenschirm mit UV Schutz mit dir trägst, dich im Schatten aufhältst und die Hauptsonnenstunden zu vermeiden. Der beste Weg, deine Haut zu schützen, besteht darin, Sonnenschäden von vornherein zu vermeiden.

Warum sollte man Sonnencreme auftragen?

Das größte Organ unseres Körpers, die Haut, leidet sehr ohne schützende Sonnencreme auf der Haut, sobald dieser der prallen Sonne ausgesetzt ist. Entzündliche Rötungen, Juckreiz und Bläschen können auftreten – so entsteht ein Sonnenbrand.

Sonnencreme machen schädliche UV- Strahlungen unschädlich und schützen somit unsere Haut. Diese ultravioletten UV- Strahlen haben eine kürzere Wellenlänge als das für uns sichtbare Licht. Es gilt: Je kürzer die Wellenlänge der UV- Strahlen, desto höher ist die Energie der UV- Strahlen.

Genau deshalb können UV- Strahlen für unsere Haut sehr schädlich sein. Unterteilt werden die UV- Strahlen in UVA- und UVB- Strahlen. Die UVA- Strahlen sorgen für die Bräunung der Haut, aber auch für die Hautalterung mittels der Zellen, sie sind langwelliger und haben somit weniger Energie. Die stärkeren UVB- Strahlen sind die Strahlen, die verantwortlich sind für unseren Sonnenbrand und langfristig gesehen auch für den Hautkrebs.

Eine sehr gute Sonnencreme sollte immer gegen beide Arten von UV- Strahlen schützen, achtet daher beim Kauf einer Sonnencreme auf die Information!

Wie funktioniert Sonnencreme?

Sonnencremes nutzen einen chemischen und einen physikalischen Effekt und funktionieren somit mit zwei Methoden. Die chemischen, organischen Filter dringen in die Haut ein und bilden zusammen mit der Haut eine Art Schutzfilm. Dabei werden die gefährlichen UV- Strahlen in ungefährliche Energie umgewandelt. Diese spüren wir auf der Haut als Wärme. Für die chemische Reaktion ist allerdings eine kleine Wartezeit je nach Sonnencreme erforderlich, denn die Inhaltsstoffe der Sonnencreme müssen erstmal in die Haut gelangen, um zu wirken.

Der physikalische, anorganische Filter wirkt auf der Hautoberfläche, diese reflektiert das schädliche UV- Licht von unserer Haut. Man kann sich das so vorstellen, dass viele kleine Spiegel auf der Haut die energiereichen UV- Strahlen abprallen lassen. Der anorganische Filter besteht aus Metalloxiden, wie Titandioxid und Zinkoxid, welche eine weiße Farbe haben, die bei den Sonnencremes klar erkennbar ist.
Vor allem findet man beide Oxide in Sonnencremes für Kinder, damit man an Hand der weißen Farbe deutlich erkennen kann, wo genau die Sonnencreme bereits aufgetragen wurde.

Eigentlich schützt sich unsere Haut gegen Hautbräunung mit Hilfe der Hornschicht auf der Oberhaut, das Pigment Melanin ist hierbei verantwortlich für die Bräunung der Haut. Unser Körper schützt sich somit gegen die UV- Strahlen. Sonnencreme erweitert diesen Schutz, denn unser Körper bildet das Pigment Melanin erst, wenn UV- Strahlung in die Haut eingedrungen ist. Genau deswegen brauchen wir Sonnenschutz, um unsere Haut vor den Strahlen zu schützen.

Allerdings ist der Eigenschutz unserer Haut von Typ zu Typ anders, nicht jeder Mensch bildet gleich viel Melanin. Helle Hauttypen haben eine empfindlichere Haut als dunklere Hauttypen, die zum Beispiel vielen Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Folglich heißt es, dass nicht jeder Mensch gleich braun wird und somit jeder Mensch einen anderen Lichtschutzfaktor benötigt.

Ist Sonnencreme umweltschädlich?

Es gibt sowohl Sonnencremes, die umweltfreundlich sind, aber auch viele Sonnencremes, die der Umwelt schaden.

Bevor man sich für eine Sonnencreme entscheidet, sollte man sich fragen, ob man mit der gekauften Sonnencreme oder Bodylotion die Umwelt wie zum Beispiel den Meeresbewohner oder Mikroorganismen schaden könnte. Jedes Jahr landen geschätzt ungefähr 14 Tonnen Sonnencreme in Korallenriffe. Sonnencremes, die den Korallenriffen nicht schaden, werden mit dem Begriff “reef safe” oder auch “reef friendly” gekennzeichnet, allerdings sind die Begriffe weder geschützt, noch wirklich klar in ihrer Kernaussage.

Wenn es darum geht, eine umweltfreundliche Sonnencreme zu kaufen, dann solltest du unbedingt darauf achten, dass die zwei Stoffe Octinoxat und Oxybenzon nicht als Inhaltsstoffe aufgelistet sind, denn diese zwei Stoffe sind wissenschaftlich untersucht worden und als umweltgefährdend eingestuft worden. Ferienziele wie zum Beispiel Hawaii haben bereits diese zwei Stoffe verboten.

Sonnencremes, die die zwei umweltgefährdende Stoffe enthalten und nicht reef safe sind, sind meistens billiger als die, die reef safe sind und nicht Octinoxat und Oxybenzon enthalten. Du musst daher für dich selber entscheiden, ob du mehr Geld zum Wohle der Umwelt ausgeben möchtest, oder mit der gekauften Sonnencreme der Umwelt, wie zum Beispiel Korallenriffe oder Meeresbewohner, schadest.

Machen alle Sonnencremes Flecken?

Leider ist die traurige Antwort auf diese Frage: Ja!

Schuld dafür ist der UV- A- Filter, der löslich sein muss und daher seine Eigenfärbung auf die Textilien überträgt, die sich je nach Material des Gewebes sehr schwer oder auch gar nicht auswaschen lässt.
Laut der Faustregel gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme und je älter der Fleck auf dem Gewebe ist, desto schwieriger kann man den Fleck am Ende beseitigen.

Daher sollte man sich zweimal überlegen, ob man frisch eingecremt seine Lieblingsklamotten tragen sollte. Man sollte etwas warten, bis die Stoffe der Sonnencreme gründlich einziehen und am besten Kleidung aus Baumwolle tragen, die hohe Waschtemperaturen aushalten.

Wie entfernt man Sonnencreme aus der Kleidung?

Sonnencreme ist Schuld an den gelben Rändern und Flecken, die oftmals auch nach dem Waschen nicht rausgehen. Man kann aber mit Hilfe von einigen Haushaltsmitteln diese beharrlichen Flecke trotzdem entfernen. Geschirrspülmittel ist hierbei ein Geheimtipp, denn als klassischer Fettlöser hilft dieser gut, da Sonnencreme sehr viel Fett enthält. Reibe den Fleck einfach mit Geschirrspülmittel ein und wasche dann so heiß wie möglich ab.

Ein weiterer Geheimtipp ist Essigwasser. Ganz simpel im Haushalt aufzufinden und löst leichte Flecke durch Sonnencreme meistens. Lasse deine Wäsche im Verhältnis fünf zu eins von Wasser zu Essig einweichen und wasche sie danach ab.

Vorsicht ist bei Essigwasser allerdings geboten, denn empfindliche Klamotten oder Textilien können durch die Säure des Essigwassers leiden.

Verhindert Sonnencreme, dass man braun wird?

“Eine Sonnencreme mit einem hohem Lichtschutzfaktor verhindert meine Bräune.”
Dies ist ein weitgehender Irrtum, den viele Menschen glauben. Diese Menschen benutzen dann eine Sonnencreme mit einem niedrigerem Lichtschutzfaktor um brauner zu werden, allerdings kann dies deiner Haut erheblich schaden!

Merk dir eins: Mit einer Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor wirst du auch braun und sanfter noch dazu, denn ein hoher Lichtschutzfaktor schützt vor Sonnenbrand und trägt dazu bei, dass deine Bräune länger halt.

 

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Sonnencreme beantwortet

Um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen, haben wir weitere häufig gestellte Fragen zu Sonnencremes und Sonnenmilch beantwortet:

Welche Arten von Lichtschutzfaktor gibt es?

Auf allen Sonnencremes und Sonnenschutz wird eine Stärke bezüglich des Lichtschutzfaktors angegeben. Diese Stärke kann niedrig ( 6-10), mittel ( 15, 20, 25), hoch ( 30, 50) und sehr hoch ( 50+) sein. Wer eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 kauft, kann sich somit theoretisch 30 mal länger in der Sonne aufhalten als ohne Schutz.

Wie lange sollte man die Sonnencreme vorher auftragen?

Warte nach dem Eincremen ungefähr 20 bis 30 Minuten, ehe du in die Sonne gehst. Manche UV- Filtersubstanzen der Sonnencremes wirken zwar sofort, einige schützen deine Haut allerdings erst nach einer Zeit, da die Substanzen Zeit brauchen, um in die Haut zu gelangen.

Vergiss nicht beim Eincremen darauf zu achten, dass Bereiche wie die Ohren, Nacken und die Kopfhaut ebenfalls einzucremen.

Wo entsorgt man Sonnencreme?

Sonnencreme verliert nach ungefähr einem Jahr bis 30 Monate seine Haltbarkeit und sollte vor dem Wegwerfen unbedingt komplett entleert sein. Nachdem man die Tube entleert hat, kann man die Tube in die gelbe Tonne werden.

Kriegt man Akne durch Sonnencreme?

Wenn du sehr sensible Haut hast, dann achte beim Kauf der Sonnencreme auf das Schlagwort “nicht komedogen”. Nicht komedogen bedeutet, dass die Creme nicht die Hautporen verstopft und dadurch Pickel verursacht.

Solltest du trotzdem Pickel kriegen, kann es sein, dass der Creme Parfüm zugefügt wurde und du darauf eine allergische Reaktion zeigst. Probier dich am besten durch mehrere Marken durch und achte immer auf die Inhaltsstoffe.

Fazit

Sonnenschutz ist ein wichtiger Bestandteil jeder Hautpflegeroutine, besonders wenn du dich im Freien aufhältst. Sie schützt nicht nur vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung, sondern kann auch das Risiko von Hautkrebs und anderen schädlichen Krankheiten verringern.

Es gibt viele verschiedene Arten von Sonnenschutzmitteln auf dem Markt, deshalb ist es wichtig, dass du eine wählst, die für deinen Hauttyp und dein Aktivitätsniveau geeignet ist. Lies dir die Etiketten genau durch, damit du weißt, wie lange sie hält, welchen Lichtschutzfaktor sie hat und ob sie wasserfest ist. Auch der Umweltfaktor ist wichtig.