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Falsch gewandert? Die 7 häufigsten Anfängerfehler beim Wandern

Wandern ist eine tolle Möglichkeit, um sich eine Alltagsauszeit zu gönnen. Ohne großen Aufwand lassen sich Natur, frische Luft und verlockende Aussichten genießen. All das hat sich mittlerweile herumgesprochen und das Wandern so von alten Negativklischees befreit: Heute wissen die meisten, dass Wandern nicht nur etwas für alte Leute und Unsportliche ist.

So ist mittlerweile bekannt, dass sich beim Wandern Fitness und Entspannung hervorragend miteinander verbinden lassen. Dennoch hält sich ein Wanderklischee hartnäckig: „Beim Wandern geht es nur darum, zu laufen. Etwas anderes gibt es nicht zu beachten.“ Warum diese Annahme so nicht stimmt und welche Wanderfehler Anfänger vermeiden sollten, erklären wir hier.

Planung und Vorbereitung sind für Wanderanfänger besonders wichtig

Wanderfehler sind nicht schlimm – verderben oft aber den Spaß

Das Wandern kann auf eine lange Tradition und Geschichte zurückblicken. Kommt das Thema auf, denken die meisten Menschen ganz automatisch an einen entspannten Waldspaziergang. Doch auch Wanderanfänger möchten oft möglichst spektakuläre Aussichten genießen. Außerdem soll die Fitness nicht zu kurz kommen und möglichst viele Kilometer pro Tag bewältigt werden. 

Selbstverständlich kann jeder so mit dem Wandern beginnen, wie es ihm am meisten Spaß macht. Zu bedenken ist aber: Wagen sich Wanderanfänger beispielsweise mit einem hochwertigen Wanderrucksack, aber etwa ohne passendes Schuhwerk auf steinige Berghängen, geht der Wanderspaß schnell verloren. Damit der Wanderstart reibungslos klappt und auch Spaß bereitet, sollten Einsteiger einige verbreitete Anfängerfehler vermeiden. 

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1. Die sportliche Herausforderung unterschätzen

Viele Wanderanfänger unterschätzen die sportliche Herausforderung, die sie während einer Tour erwarten kann. Voller Tatendrang möchten sich oft auch Wanderneulinge an besonders spektakuläre Routen wagen. Gleichzeitig gehen sie aber davon aus, dass die sportliche Herausforderung beim Wandern jene eines Spaziergangs nicht übersteigt.

Doch das ist aber gerade bei langen oder herausfordernden Wanderrouten nicht der Fall. Dann stellt sich bereits bei den ersten Wanderversuchen Überforderung ein und der Spaß geht verloren. Wichtig ist es deshalb, die gewählte Wanderroute an das eigene Konditionslevel anzupassen. Außerdem ist es insbesondere vor längeren Touren sinnvoll, sich durch regelmäßiges Ausdauertraining darauf vorzubereiten.

Was ebenfalls oft vergessen wird: Beim Wandern ist nicht allein Ausdauer gefragt. Auch auf starke Muskeln und ausreichendes Aufwärmen kommt es an! Insbesondere beim Wandern im Gelände werden nämlich Rumpf- und Beinmuskulatur stark gefordert. Eine Wandervorbereitung durch regelmäßiges Krafttraining sowie ausgiebiges Dehnen vor einer Tour beugen daher Schmerzen und Verletzungen vor.

2. Mit einer schwierigen Route starten

Viel Wanderanfänger fühlen sich insbesondere von schwierigen, langen oder Wanderrouten mit vielen Besonderheiten angezogen. Das ist verständlich: Schließlich animieren aufsehenerregende Bilder dazu, diese Route selbst einmal erkunden zu wollen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass herausfordernde Routen auch viel Planung, körperliche Fitness und Vorbereitung erfordern. Sie sind nicht mit einem Parkspaziergang zu verwechseln und überfordern gerade Anfänger oft.

Doch was tun, damit fehlender Zugang zu Raststätten oder schlechter Handyempfang schwierige Routen für Anfänger nicht zum Desaster machen? Ganz einfach: Für Anfänger ist es sinnvoll, zunächst mit einer leichterten Route zu starten. Mit wachsender Erfahrung können sie sich dann – nach und nach – größeren Herausforderungen widmen. Für die erste Tour empfiehlt es sich aber, eine Route zu wählen, die etwa 5 bis maximal 10 Kilometer lang ist.

3. Eine Route unterschätzen, weil sie bergab führt

Ein besonders verbreiteter Fehler unter Wanderanfängern ist nicht nur das Unterschätzen einer Route aufgrund ihrer eher kurzen Strecke. Auch wenn eine Wanderstrecke teilweise bergabführt, gehen viele Einsteiger davon aus, dass sie ohne Weiteres zu bewältigen sei. Das stimmt allerdings nicht! Schließlich ist auch das Bergablaufen nach einiger Zeit eine echte Herausforderung für die Oberschenkel.

4. Das falsche Schuhwerk wählen

Wer für seine ersten Wanderungen das falsche Schuhwerk wählt, hat selten Spaß an seinem Ausflug. Das gilt insbesondere dann, wenn es ins Gelände oder auf die erste längere Wandertour geht. Während nämlich bei eher leichten Anfängerwanderungen auch normale Turnschuhe wandertauglich sind, sieht das auf raueren Strecken ganz anders aus. Gut sitzende Wanderschuhe, die auch mit Nässe, Geröll oder rutschigem Untergrund klarkommen, sind hier ein Muss.

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So müssen die Wanderschuhe aber nicht nur gut sitzen und passen, sondern auch den Gegebenheiten der Wanderung angepasst sein. Schließlich sind gletschertaugliche Expeditionsschuhe auf einer Sommerwanderung eher deplatziert. Hier sollte es schon ein eher leichtes Paar sein.

 

Nur mit passender Ausrüstung und Verpflegung wird die Wanderung zum Erfolg.

5. Auf Wanderstöcke komplett verzichten

Wanderstöcke kommen gerade Anfängern oft überflüssig vor. Insbesondere für eine eher einfache Wanderung verzichten viele gerne auf diese Anschaffung. Kommt allerdings auf einer ansonsten einfachen Strecke ein steilerer Abstieg oder unwegsames Gelände vor, sollte auf Wanderstöcke dennoch nicht verzichtet werden. Schließlich dienen die Stöcke dazu, die Trittsicherheit zu verbessern und Auf- und Abstiege leichter und verletzungsfrei gelingen zu lassen.

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Übrigens: Wanderstöcke müssen nicht unbedingt sperrig und unpraktisch sein. Wer sich für praktische Teleskopwanderstöcken entscheidet, kann diese problemlos im Rucksack unterbringen, falls sie gerade nicht gebraucht werden.

6. Zu wenig Wasser und Verpflegung einpacken

Fitnessstudio, sollte deshalb während einer Wanderung nicht auf passende Verpflegung verzichtet werden. Doch welche Lebensmittel sind eigentlich „wandertauglich“?

Für unterwegs besonders gut geeignet sind solche Lebensmittel, die schnell viel Energie liefern. Hierzu zählen insbesondere kohlenhydratreiche Lebensmittel wie belegte Brote, Müsliriegel oder auch Obst. Damit davon aber nicht zu große Mengen transportiert werden müssen, empfiehlt es sich, vor jeder Wanderung gut zu frühstücken. 

Das gilt insbesondere auch deshalb, weil im Rucksack genügend Platz für Getränke freigehalten werden muss. Speziell beim Wandern ist es nämlich wichtig, den eigenen Flüssigkeitsbedarf stets zu decken. Als Faustregel gilt hier: Etwa 0,5 Liter Wasser je Wanderstunde sollten auf jeden Fall im Rucksack Platz finden.

 

7. Zu warme oder zu leichte Kleidung wählen

Ist es morgens noch eher kalt, brechen viele Wanderanfänger mit einer dicken Jacke auf. Nach kurzer Zeit bemerken sie jedoch, dass sich Außentemperaturen und Körper langsam aufwärmen – und die gewählte Jacke viel zu warm wird. Erfahrenere Wanderer setzen bei ihren Ausflügen auf das Schichtprinzip: Statt eines dicken, tragen sie mehrere eher leichte Kleidungsstücke, die sie nach Bedarf an- und ablegen können.

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