So planst du eine perfekte Mehrtageswanderung

Dem Stadttrubel einmal einige Tage entfliehen und stattdessen Natur pur genießen: Solche Outdoor-Abenteuer haben über all die Jahrzehnte nichts von ihrem Reiz verloren, ganz im Gegenteil sogar. Während das Großstadtleben immer voller und der Alltag stetig hektischer werden, sind es gerade solche Abenteuer in der Natur, die einen ganz besonderen Reiz haben.

Am Anfang gilt es das Wandergebiet auszuwählen

In der Natur geht eine ganze Menge des Komforts verloren, den wir mittlerweile als selbstverständlich erachten. Deshalb ist es umso wichtiger, ein geeignetes Wandergebiet auszuwählen. Das muss nicht „nur“ den eigenen Vorlieben entsprechen, sondern auch unter Berücksichtigung der eigenen Erfahrungswerte und des Fitnesszustands gewählt werden. Hier helfen generelle Orientierungspunkte, zum Beispiel die gekennzeichnete Schwierigkeit der Wege, die Infrastruktur entlang der Route und die zurückgelegten Höhenmeter. Solche Trips und das Wandern generell können ein echter Benefit für die physische und mentale Gesundheit sein, aber eben nur dann, wenn sie einen selbst nicht zu stark überfordern.

Etappen von Anfang an realistisch planen

Das Wandergebiet selbst steckt lediglich den Rahmen ab, parallel dazu müssen innerhalb dieses Gebiets noch Etappen festgelegt werden. Realistisch ist es, bei einem normalen Fitnesslevel, etwa 10 bis 20 km pro Tag zurückzulegen. Abhängig ist das auch davon, wie angenehm die Route zu begehen ist und ob beispielsweise viele Höhenmeter zurückgelegt werden. Rund vier bis sieben Stunden Wanderzeit pro Tag sind ein guter Ausgangspunkt. Im Regelfall gilt: Lieber wird eine etwas kürzere Route als zu knapp geplant. Das gilt umso mehr für Anfänger und Anfängerinnen, die mit Mehrtageswanderungen keine oder so gut wie keine Erfahrungen haben.

Frühzeitig nach Unterkünften schauen

Unterwegs wird man, vor allem im Frühling und Sommer, auf viele Wildtiere stoßen. Denen kann man, unter Berücksichtigung der geltenden Regeln, hier und da mitunter sogar helfen. Gleichermaßen muss man aber auch an sich selbst beziehungsweise die eigene Unterkunft denken. Hotels, Berghütten und Pensionen sind eine Option, in gekennzeichneten Gebieten könnte man auch selbst ein Camp aufbauen. In vielen Regionen gibt es zudem noch Biwak- und Campingplätze. Generell gilt: Wer das Zelt nicht selbst aufschlägt, muss frühzeitig reservieren.

Die eigene Ausrüstung zusammenstellen

Neben einem geeigneten fahrbaren Untersatz, um überhaupt in das Wandergebiet zu kommen gilt es auch, frühzeitig die wichtigsten Utensilien für das Camping, sowie die restliche Ausrüstung zusammenzustellen. Sie sind es, auf die man sich unterwegs bedingungslos verlassen können muss.

Eine Schlüsselrolle nehmen dabei zum Beispiel diese ein:

  • bereits gut eingelaufene Wanderschuhe mit passenden Socken
  • ergonomische Rücksäcke, die auch nach Stunden nicht schmerzen
  • wetterfeste und atmungsaktive Bekleidung sowie Wechselsachen
  • Trinkflaschen, Sonnen- und Wetterschutz, Kompass und Taschenmesser

Übernehmen sollte man sich bei der Ausrüstung nicht. Auch da gibt es eine gute Faustregel: Der Rucksack sollte im beladenen Zustand nicht mehr als maximal 15 % des eigenen Körpergewichts wiegen. Outdoor-Apps, Wanderkarten und Co. lädt man sich am besten vorab auf das eigene Smartphone, damit diese in der Natur selbst im Offline-Modus uneingeschränkt funktionieren. Wichtig außerdem: Immer tagesaktuell die Wettervorhersage im Blick behalten.

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