Wildtierkamera Test: Die 11 besten Fotofallen im Vergleich 2021

Martin

Die Meisten sind sich gar nicht bewusst, was für eine Artenvielfalt sich in ihrem eigenen Garten verbirgt: Von Igeln über Waschbären bis hin zu streunenden Hunden ist da alles dabei. Wildtierkameras sind eine tolle Methode, um die Tiere zu beobachten, ohne sie dabei zu stören.

Denn sie funktionieren über Bewegungsmelder und machen dann mit einem Infrarotblitz eine Aufnahme. Die Tiere registrieren das Licht nicht und lassen sich nicht in ihrem Ablauf unterbrechen. In diesem Artikel werden die 11 besten Wildtierkameras vorgestellt, die im Jahr 2021 auf dem Markt sind. Im FAQ-Teil werden außerdem die wichtigsten Fragen rund um das Thema beantwortet. Dann heißt es für die Tiere: Bitte lächeln!

Das Wichtigste in Kürze
  • Wildtierkameras ermöglichen einen Einblick in die Natur
  • Sie stören die Tiere nicht
  • Durch den Bewegungsmelder wird Strom und Speicherplatz gespart

 

Die 11 besten Wildtierkameras im Überblick

usogood

Wildtierkamera mit Bewegungsmelder

Vorteile

  • Bildqualität: 1296 Videos und 24 MP Bilder
  • Steuerung per App möglich

Nachteile

  • Keine Speicherkarte inbegriffen

usogood

Wildtierkamera für Jäger

Vorteile

  • Bildqualität: 1080P Videos und 20 MP Bilder
  • Wasserdicht
  • Leichtes Gewicht

Nachteile

  • Keine Speicherkarte inbegriffen

COOLIFE

Wildtierkamera Ultra-HD

Vorteile

  • 32GB SD-Karte im Lieferumfang inbegriffen
  • Bildqualität: 4K Videos und 32MP Bilder
  • Leichtes Gewicht
  • Wasserdicht

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar

Crenova

Wildtierkamera mit Diebstahlschutz

Vorteile

  • 32GB SD-Karte im Lieferumfang inbegriffen
  • Bildqualität: 4K Videos und 20 MP Bilder
  • Wasserdicht
  • Nachhaltige Stromversorgung

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar

usogood

WIldtierkamera 24 Megapixel

Vorteile

  • Steuerung über App möglich
  • Bildqualität. 1296P Videos und 24 MP Bilder
  • Leichtes Gewicht
  • Wasserdicht

Nachteile

  • Keine Speicherkarte inbegriffen

Ratgeber: Die richtige Wildtierkamera kaufen

Wildtierkamera: Bildauflösung

Nur mit der richtigen Bildauflösung macht die Wildtierkamera auch schöne Fotos. Wenn die Bilder verpixelt sind, macht das Ganze keinen Spaß. Die Bildauflösung der besten Fotofallen liegt für Fotos meistens bei 30 LP. Dann kann man sich sicher sein, dass die Wildtierkamera schöne und aussagekräftige Bilder macht.

Auch eine Wildtierkamera mit einer niedrigen Bildauflösung kann hochwertig sein: Selbst mit 20 MP oder drunter macht sie noch gute Fotos. Man sollte sich überlegen, ob einem die Bildauflösung oder Videoauflösung wichtiger ist. Möchte man besonders scharfe Fotos, sollte man lieber eine Fotofalle mit circa 30 MP Bildauflösung kaufen.

Wildtierkamera: Videoauflösung

Für Videos liegt die Auflösung der besten Wildtierkameras bei circa 2080P oder 4K. Hier gilt das Gleiche wie bei der Bildauflösung: Auch darunter kann die Fotofalle noch gute Videos aufnehmen. Wer allerdings ganz genaue Details sehen möchte und eine hohe Videoauflösung schätzt, für den hat die beste Wildkamera 2080P oder 4K.

Wildtierkamera: Reaktionszeit

Die Reaktionszeit der besten Wildkameras liegt bei 0,2 Sekunden – das bedeutet, dass die Aufnahme des Videos oder Fotos 0,2 Sekunden nach der registrieren Bewegung losgeht.

Wenn ein Tier in den Radius der Kamera tritt, wird es durch den Bewegungsmelder erkannt. Dieser schickt ein Signal an die Kamera, die dann je nach Voreinstellung ein Video startet oder Fotos schießt. Durch diese schnelle Reaktionszeit verpasst die Wildtierkamera nichts!

Wildtierkamera: Bewegungssensor

Der Bewegungssensor der Wildtierkamera macht die ganze Angelegenheit besonders spannend: Ob Wildtierkamera für den Garten, Wildtierkamera für Vögelfans oder Wildtierkamera für Jäger, mit dem Bewegungsmelder werden unglaublich interessante Aufnahmen ermöglicht.

Der Infrarot-Bewegungsmelder erkennt Bewegung aus einer Entfernung von gut 20 Metern und schaltet dann das Video ein. Man kann sich also am nächsten Morgen ganz bequem anschauen, was die eigenen Haustiere, Waldbewohner oder Tiere aus der Nachbarschaft in der Nacht so unternommen haben.

Wildtierkamera: Stromquelle

Da eine Wildtierkamera öfter mal lange Zeit an einem Ort bleiben muss, darf sie nicht so sehr vom Strom abhängig sein. Da haben sich die Hersteller nützliche Wege zur Stromversorgung ausgedacht.

Die besten Fotofallen werden mit mehreren Batterien versorgt und haben dann eine extrem lange Laufzeit – im Standby-Modus sogar bis zu mehreren Monaten. Besonders praktisch und umweltfreundlich sind wiederaufladbare Batterien, die man nicht wegschmeißen muss, wenn sie leer sind.

Die besten Wildtierkameras verfügen allerdings zusätzlich noch über eine weitere Möglichkeit der Stromversorgung: Ein Solarpanel. Das kann man an der Wildtierkamera anbringen und sie getrost stehen lassen, denn sie wird sich jeden Tag neu aufladen. Aber Achtung: Ein Solarpanel muss fast immer getrennt dazugekauft werden und ist nicht im Lieferumfang inbegriffen.

Wildtierkamera: Verarbeitung

Nur wenn die Wildtierkamera ordentlich verarbeitet ist, erfüllt sie ihren Sinn und Zweck. Sie befindet sich schließlich in der freien Natur und sollte deshalb strapazierfähig sein. Deshalb sind die besten Fotofallen auch wasserdicht.

Eine schlechte Verarbeitung zeigt sich zum Beispiel in einer lockeren Hülle oder scharfen Kanten. Diese spitzen Kanten und Ecken nennt man auch Grat. Es ist Materialüberschuss, der bei der Produktion entsteht und im Nachhinein eigentlich abgeschliffen werden soll. Passiert dies nicht, kann sich nicht nur der Besitzer oder die Besitzerin der Wildtierkamera daran schneiden, sondern auch Tiere. Und das will man ja auf keinen Fall!

Wildtierkamera: Display

Auf dem Display der Wildtierkamera kann man sich schnell die Fotos und Videos ansehen, die seit dem letzten Mal aufgenommen wurden. Meistens ist es nicht sonderlich groß, weil es vor allem als erster Anhaltspunkt dient. Im Durchschnitt liegt die Größe bei 2,0 Zoll, also circa 5 cm. Es gibt aber auch Displays von 2,4 Zoll. Im Endeffekt ist das Geschmackssache.

Möchte man die Bilder und Videos dann im Detail ansehen und eventuell bearbeiten oder aussortieren, kann man die Wildtierkamera mit einem USB-Kabel an den Computer anschließen und die Dateien rüberziehen. Dann sieht man sie auf dem großen Display besser.

Wildtierkamera: Ausstattung

Zu nützlichen Funktionen der Wildtierkamera zählen der Bewegungsmelder, eine Zeitschaltuhr und ein Zeitraffer. Es gibt aber noch zusätzliche Ausstattung, die den Gebrauch der Fotofalle erleichtern kann und noch mehr Spaß mit sich bringt.

Dazu gehört zum Beispiel ein Befestigungsgurt: Damit kann man die Wildtierkamera an einem Baum festmachen, sodass die Tiere nicht rankommen und sie fest sitzt.

Auch WLAN oder Bluetooth sind sinnvoll: Eine Wildtierkamera mit WLAN kann man nämlich über eine App steuern. Damit ist die Wildtierkamera mit WLAN ist deutlich flexibler – und bequemer allemal.

Mit einem Solarpanel ist die Wildtierkamera besonders umweltfreundlich, denn sie verbraucht keinen Strom. Das macht sie also nachhaltig und gleichzeitig kostengünstiger, weil man sich die Stromversorgung spart. Außerdem kann man die Wildtierkamera dann lange Zeit draußen befestigt lassen, ohne, dass die Batterie den Geist aufgibt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Wildtierkameras

 

[accordiongroup id=“9″ markup=“faq“][accordion group=“9″ title=“Wie reinige ich meine Wildtierkamera am besten?“ active=““]

Vorsicht: Bevor man mit der Reinigung der Wildtierkamera beginnt, sollte man darauf achten, dass keine Stromkabel mit ihr verbunden sind. Außerdem sollten das Batteriefach und andere Klappen geschlossen sein. Die meisten Wildtierkamera sind nämlich zwar IP66 wasserdicht, aber das schützt sie hauptsächlich vor Spritzern, und nur, wenn sie geschlossen sind.

Zur Reinigung kann man weiche Baumwolltücher, lauwarmes Wasser und wenn nötig eine milde Seife oder Spülmittel verwenden. Alles Andere beschädigt die Wildtierkamera. Außen kann die Kamera dann mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Bei stärkeren Verschmutzungen muss eventuell die Seife oder das Spülmittel zum Einsatz kommen. Innen reinigt man die Wildtierkamera mit einem trockenen Tuch, denn sie ist an dieser Stelle nicht wasserfest.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Wie funktioniert eine Wildtierkamera?“ active=““]

Eine Wildtierkamera funktioniert anhand des sogenannten Bewegungsmelders. Das bedeutet, dass die Kamera sofort registriert, wenn sich in ihrem Erfassungsbereich etwas bewegt. Dann beginnt sie eine Aufnahme, entweder Video oder Foto.

Dieser Bewegungsmelder basiert in den meisten Fällen auf Infrarot-LEDs. Sie sind unsichtbar und erzeugen so kein störendes Licht. Dadurch werden die Tiere nicht in ihrem natürlichen Ablauf unterbrochen und es wird kein Einfluss auf die Natur genommen.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Welche Wildtierkamera-Typen gibt es?“ active=““]

Generell sind sich Wildtierkameras sehr ähnlich: Sie haben ein Tarnmuster, um unauffällig zu sein, sie haben ein Weitwinkelobjektiv von 120°, sie sind IP66 wasserdicht und haben einen Bewegungsmelder.

Es gibt aber ein paar kleine Unterschiede zwischen ihnen: Sie haben nicht alle die gleiche Bild- und Videoauflösung und haben unterschiedlich großen Speicherplatz. Manche haben eine praktische Zeitschaltuhr und eine Zeitrafferfunktion, andere nicht. Auch die Größe des Bildschirms und das Gewicht der Kamera selbst können variieren.

Trotzdem bleibt ganz klar: Die Funktionsweise der Wildtierkameras ist bei allen die gleiche. Der Bewegungssensor wird durch ein Tier ausgelöst und die Kamera startet die Aufnahme, die man im Nachhinein bewundern und bestaunen kann.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Wie tarne ich eine Wildtierkamera?“ active=““]

Die meisten Tiere lassen sich von den Wildtierkameras nicht beeindrucken und schenken ihnen sowieso keine Aufmerksamkeit. Generell sind Wildtierkameras abgesehen davon sowieso mit einem unauffälligen Tarnmuster versehen. Es ist aber trotzdem sinnvoll, die Kamera zu tarnen – außerdem macht es Spaß!

Dafür kann man sich ein paar Blätter und Zweige zusammensuchen. Diese drapiert man dann auf der Kamera und um sie herum. Dabei muss man darauf achten, dass die Linse der Kamera frei bleibt. Ist sie verdeckt, wird nichts aufgenommen. Auch der Bewegungssensor muss frei bleiben.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“In welcher Höhe soll die Wildtierkamera angebracht werden?“ active=““]

In welcher Höhe man die Wildtierkamera befestigt, ist davon abhängig, welche Tiere man beobachten möchte. Handelt es sich um eine Wildtierkamera für den Garten, sollen vielleicht Videos von Igeln, Waschbären oder der Nachbarskatze gemacht werden. Dann sollte sie näher am Boden befestigt werden. Wildtierkameras für Jäger können gut an Baumstämmen befestigt werden.

Dann haben sie einen besseren Ausblick und zeigen auch größere Tiere, was für Jäge interessanter und relevanter ist. Dafür ist im Lieferumfang meistens ein Gurt inbegriffen.

Wildtierkameras für Vögelfans können zum Beispiel auch in Bäumen befestigt werden, also auf einem hohen Ast oder am Stamm. Möchte man zum Beispiel ein Nest beobachten, ohne die Vögel zu stören, kann man die Wildtierkamera oben in der Baumkrone anbringen.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Gibt es einen Wildtierkamera-Test der Stiftung Warentest?“ active=““]

Leider hat die Stiftung Warentest noch keinen Wildtierkamera-Testsieger bestimmt. Es gibt bereits einige Tests für andere Kameras, aber noch nicht für die besten Fotofallen. In unserem Artikel stellen wir aber nur die besten Wildtierkameras vor, die allesamt das Zeug zum Wildkamera-Testsieger haben!

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Welche Speicherkarte ist am besten für meine Wildtierkamera geeignet?“ active=““]

Je nach Modell kann eine andere Speicherkarte in die Wildtierkamera eingesetzt werden. Manche Kameras bieten Platz für eine normale SD-Speicherkarte, andere nur für eine im Format Micro-SD. Darauf sollte man beim Kauf also achten. Welche Speicherkarte mit der Wildtierkamera kompatibel ist, gibt der Hersteller auf der Produktseite an.

Je höher der Speicherplatz, desto mehr Bilder und Videos kann man aufnehmen: die besten Wildkameras sind daher mit einer SD-Speicherkarte mit viel GB kombinierbar. Darauf hat man erstmal genug Platz für eine große Ansammlung von Bildmaterial. Was man als “viel” betrachtet, ist im Endeffekt Ansichtssache: Manchen reichen 32GB, Andere brauchen 500GB. Für jede Vorliebe gibt es die passende Wildtierkamera.

[/accordion][accordion group=“9″ title=“Wie wetter- bzw. windfest sind Wildtierkameras?“ active=““]

Die IP66 Wasserdichte von Wildtierkameras bedeutet nicht, dass man sie im strömenden Regen draußen lassen kann, ohne, dass sie Schaden nehmen. Sie sind dadurch nur vor Spritzern geschützt. Gleichzeitig sind sie nicht so anfällig, was Staub und anderen Dreck angeht.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, sollte man also vorher die Wettervorhersage überprüfen oder die Wildkamera an einem geschützten Ort befestigen. Auch eine durchsichtige Hülle aus Plastik kann sinnvoll sein: Dann gelangt kein Wasser an die Kamera, sie kann aber weiterhin problemlos Bildmaterial sammeln.

[/accordion][/accordiongroup]

Fazit

Sie sind eine ausgezeichnete Anschaffung: Ob als Wildtierkamera für Vögelfans, Wildtierkamera für Jäger oder Wildtierkamera für den Garten. Fotofallen ermöglichen einen spannenden Einblicke in die Natur, ohne diese in ihrem Ablauf zu stören.

Man kann beobachten, was die Tiere in der Nachbarschaft oder in der freien Wildbahn unternehmen, wenn man nicht zugegen ist. Wildtierkameras mit WLAN und Steuerung per App bieten besonders viel Komfort: Sie können auch von zu Hause verwaltet werden. In diesem Artikel wurden die Wildtierkamera-Testsieger vorgestellt, also die besten Fotofallen im Jahr 2021. Sie haben allesamt eine hohe Qualität und werden mit Sicherheit einige freudige Überraschungen über die Geschehnisse in der Natur bereiten!